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Freunde der Erkenntnis

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Wer zwischen 2020 und 2026 für Freunde der Erkenntnis schrieb, schrieb nicht am Rand der Gegenwart, sondern in ihr hinein: in die Verhärtungen der Sprache, in die moralische Selbstgewissheit der Lager, in die ritualisierte Empörung, die sich als Haltung tarnt und doch oft nur Reflex ist. Der Autor versteht Publizistik nicht als Erregungsverwaltung, sondern als intellektuelle Arbeit am Nebel: Begriffe werden entkleidet, Narrative auf ihre Trägerinteressen geprüft, die Mechanik des Zeitgeistes offengelegt. Nicht das Personal steht im Zentrum, sondern die Architektur: die Apparate, die Rechtfertigungen, die institutionellen Routinen, die aus Macht „Notwendigkeit“ machen. Sein Schreiben bewegt sich im Spannungsfeld aus philosophischer Diagnostik, kulturhistorischer Tiefenschärfe und sprachkritischer Präzision. Es ist weder akademische Sterilität noch Aktivismus-Poesie – eher eine Form von Essayistik als Gegenwartskritik, die den Leser nicht beruhigt, sondern herausfordert: Was gilt hier eigentlich als wahr – und wer profitiert davon, dass es gilt? Schwerpunkte Machtanalyse: Strukturen, Legitimationen, Selbstschutzmechanismen politischer und ideologischer Apparate Medien- und Diskurskritik: Moralrhetorik, Deutungsmonopole, Begriffsverschiebungen Kultur- & Ideengeschichte: historische Rückbezüge als Gegenmittel zur Gegenwarts-Hysterie Psychologie kollektiver Narrative: Angst, Zugehörigkeit, Schuld- und Erlösungslogiken Sprachkritik: Begriffe als Waffen, Etiketten als Ersatz für Argumente Stil & Haltung Der Ton ist bewusst zugespitzt, weil der Autor davon ausgeht, dass die Gegenwart mit Watte nicht mehr zu erreichen ist. Ironie dient nicht dem Witz, sondern der Entlarvung; Zuspitzung nicht der Pose, sondern der Prüfung. Im Kern steht ein nüchterner Satz, der seine Texte wie ein Stachel begleitet: Strukturen sind gefährlicher als Personen. Freunde der Erkenntnis ist in dieser Perspektive kein Nachrichtenraum, sondern ein Denkraum: eine Werkstatt gegen geistige Bequemlichkeit – und gegen die bequeme Lüge, man könne Freiheit durch Verwaltung, Wahrheit durch Etikettierung und Mündigkeit durch Betreuung ersetzen. Zwischen 2020 und 2026 entstanden so Langformate, Serien, Dossiers und Essays, die weniger „Meinung“ liefern als Orientierung im Bedeutungschaos: durch Zweifel, durch Argument, durch den Mut, auch das Eigene zu riskieren. ISBN: 978-3-912108-11-8 Erscheinungsjahr: 2025 Seitenzahl: 556 ISBN: 978-3-912108-20-0 Erscheinungsjahr: 2025 Seitenzahl: 544 ISBN: 978-3-912108-29-3 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 172 ISBN: 978-3-912108-24-8 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 448 ISBN: 978-3-912108-25-5 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 396 ISBN: 978-3-912108-27-9 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 404 ISBN: 978-3-912108-27-9 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 404 ISBN: 978-3-912108-32-3 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 448 ISBN: 978-3-912108-33-0 Erscheinungsjahr: 2026 Seitenzahl: 448

Michel entdeckt die Pünktlichkeit

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Michel kommt überpünktlich zum Amt, wartet stundenlang und entdeckt, dass Pünktlichkeit eine Tugend ist, die erstaunlich oft nur Bürger betrifft.

Michel entdeckt die Sparsamkeit

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Michel spart Wasser, Tee und Joghurt, während seine Gemeinde einen teuren Begegnungswürfel plant. Dann stellt er eine überraschend einfache Frage.

Michel entdeckt die Ehrlichkeit

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Michel entdeckt, dass Ehrlichkeit nicht unhöflich sein muss, als ein verbranntes Schnitzel sein geliebtes „passt schon“ aus der Ruhe bringt.

Michel entdeckt den Mut

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Bei einer Bürgerversammlung entdeckt Michel: Mut muss nicht laut sein. Manchmal genügen eine höfliche Frage und zitternde Knie im Stehen.

Der Michel richtet sich auf

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Michel, Else, Albert, Herr Knösel, Emma und Herr Petersen stehen als satirische Figuren der Rubrik „Der Michel richtet sich auf“ in einer deutschen Kleinstadt.
Deutsche Tugenden zwischen Schnitzel, Schweigen und Zivilcourage Der Michel richtet sich auf Der Deutsche Michel ist wieder da. Wobei „wieder da“ vielleicht etwas zu schwungvoll klingt....

1984 – Republik im betreuten Denken: Parteienmacht, Ausgrenzung und der schleichende...

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Deutschland ist nicht 1984, doch Parteienmacht, Framing, Lobbyismus und digitale Kontrolle verengen den Raum des souveränen Bürgers inzwischen zunehmend spürbar.

Neues aus der Marsch – Hein Claasen berichtet aus Dithmarschen

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Satirisch-realistisches Bannerbild zur Rubrik „Neues aus der Marsch“: Hein Claasen steht auf einem Deichweg in der Dithmarscher Marsch neben einem Schild, einem dampfenden Kaffeebecher und einem überfüllten Briefkasten, während Harald einem Matschfleck ausweicht und Gudrun ernsthaft eine Schafherde betrachtet.
Neues aus der Marsch Neues aus der Marsch ist die Rubrik von und mit Hein Claasen aus Wesselburen/Dithmarschen: norddeutsch trocken, ländlich geerdet, satirisch zugespitzt und...

Die Märchen der Macht

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Seriencover „Die Märchen der Macht“ mit satirisch dargestellten Politikern und Prominenten als Märchenfiguren in einer düsteren politischen Theaterwelt.
Die Märchen der Macht – Satirische politische Feuilletons über Macht und Märchenfiguren Die Märchen der Macht ist eine satirische Feuilleton-Reihe über öffentliche Figuren, politische Rollen...

Die zehn Gebote der Kriegspropaganda: Wie Regierende den Frieden beerdigen und...

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Vier Stimmen widersprechen der Kriegspropaganda: polemisch, sarkastisch und entschieden gegen Feindbilder, Militarisierung und moralisch lackierte Eskalation.