Rubrik: Der Chronist vom Stammtisch der Vernunft

Von Robert R. Manor

Der braune Maifeiertag und die Kunst, aus jedem Kalenderblatt einen Verdachtsfall zu machen

Der 1. Mai wurde in Deutschland nicht von den Nationalsozialisten erfunden, aber er wurde von ihnen 1933 mit jener kalten Umarmung staatlich geadelt, die in der deutschen Geschichte oft gefährlicher war als offene Feindschaft, weil sie etwas nimmt, was von unten kommt, es auf eine Bühne stellt, Fahnen darumwickelt, Musik darunterlegt und am nächsten Morgen die Leute verhaften lässt, denen es eigentlich gehörte. Die Arbeiterbewegung hatte den 1. Mai längst als Kampftag für bessere Arbeitsbedingungen, Arbeitszeitverkürzung und gewerkschaftliche Rechte geprägt; international knüpft er an Chicago 1886 und die Entscheidung der Zweiten Internationale von 1889 an, den 1. Mai zum Tag der Arbeiterbewegung zu machen (1). In Deutschland beteiligten sich bereits am 1. Mai 1890 rund 100.000 Arbeiter an Streiks, Demonstrationen und sogenannten Maispaziergängen, also zu einer Zeit, als Hitler noch kein Führer war, sondern historisch gesprochen nicht einmal eine schlechte Vorahnung mit Seitenscheitel (2).

Die Nazis haben den 1. Mai nicht erfunden, sie haben ihn geklaut

Das ist der erste Punkt, den man sich in Ruhe auf dem Balkon zurechtlegen sollte, am besten neben den Tomatenpflanzen, die im Gegensatz zur politischen Debatte wenigstens wissen, wann sie wachsen und wann sie einfach still im Wind stehen: Der 1. Mai war kein Geschenk des Nationalsozialismus an die arbeitende Bevölkerung, sondern eine propagandistische Entführung. Das NS-Regime erklärte ihn 1933 zum „Feiertag der nationalen Arbeit“, um unter Arbeitern Sympathien zu gewinnen; zugleich ging es scheinbar auf eine alte Forderung der internationalen Arbeiterbewegung ein, nämlich den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag anzuerkennen (3). Das ist ungefähr so, als würde jemand dein Fahrrad stehlen, es gold lackieren, dich zur Einweihungsfahrt einladen und danach behaupten, er habe den Radverkehr erfunden.

Und dann kam der 2. Mai 1933. Genau dieser Folgetag ist der eigentliche Schlüssel zur ganzen Frage, denn am Tag nach der großen nationalen Arbeitsoperette besetzten SA-Trupps Gewerkschaftshäuser, Arbeiterbanken und Redaktionen von Gewerkschaftsblättern, Funktionäre wurden verfolgt, verhaftet, in Gefängnisse und Konzentrationslager gebracht, und die freie Gewerkschaftsbewegung wurde zerschlagen (4). Wer also behauptet, der 1. Mai sei „ein Nazi-Feiertag“, sollte wenigstens den Anstand besitzen, den 2. Mai gleich mitzuerwähnen, denn sonst bleibt von der Geschichte nur ein Etikett übrig, das man sich wie einen Aufkleber auf die Stirn pappt, damit man beim nächsten Stammtisch schneller recht hat.

Wenn man am 1. Mai demonstriert, ist man dann ein Nazi?

Nein. So einfach ist das, und gleichzeitig ist es offenbar kompliziert genug, dass man es im Jahr 2026 noch einmal langsam aussprechen muss, damit es nicht wieder im Fernsehtonfall der allgemeinen Erregung untergeht. Wer am 1. Mai demonstriert, ist nicht automatisch Nationalsozialist, Kommunist, Umstürzler, Berufsaktivist oder Teilnehmer einer historischen Kostümprobe, sondern zunächst einmal jemand, der an einem Tag auf die Straße geht, der seit über 130 Jahren mit Arbeit, Lohn, Würde, Protest, Gewerkschaft, sozialer Frage und politischer Symbolik verbunden ist. Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft auch 2026 bundesweit zu Maikundgebungen auf, in diesem Jahr unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“, und stellt dabei Themen wie Jobsicherheit, gerechte Arbeitswelt, soziale Sicherheit und bezahlbares Leben in den Mittelpunkt (5). Man kann dieses Motto mögen oder nicht mögen, man kann es für berechtigt, überzogen, altbacken oder notwendig halten, aber man muss schon sehr tief in der Schublade mit den beschädigten Kurzschlüssen kramen, um daraus automatisch Braunhemdenlogik zu basteln.

Natürlich, der 1. Mai hat linke, sozialistische und gewerkschaftliche Wurzeln. Natürlich wurde er von Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaften, linken Gruppen und später auch von Staatsapparaten verschiedenster Couleur bespielt, benutzt, gefeiert, überhöht und gelegentlich zur Ritualveranstaltung mit Megafon, Bratwurst und Weltverbesserungsanspruch verarbeitet. Aber historische Herkunft ist keine automatische Gegenwartsdiagnose. Wer Weihnachten feiert, ist auch nicht automatisch römischer Staatskultanhänger, wer Autobahn fährt, muss nicht „Sieg Heil“ murmeln, und wer am 1. Mai ein Transparent hochhält, wird dadurch nicht zum Nachlassverwalter von 1933. Vielleicht ist Vernunft einfach nur die Fähigkeit, nicht bei jedem Alarm gleich mitzuschreien.

Der Stammtisch, der Fernseher und die große Etikettenmaschine

Am Stammtisch sagte neulich einer, nennen wir ihn Rüdiger, weil an deutschen Stammtischen erstaunlich viele Männer in Sätzen vorkommen, die auch Rüdiger heißen könnten: „Wenn die Nazis den 1. Mai zum Feiertag gemacht haben, dann ist jede Demo an dem Tag doch irgendwie verdächtig.“ Daraufhin schaute Gunnar in sein Kölsch, als läge dort die Bundeszentrale für politische Bildung in flüssiger Form, und murmelte: „Verdächtig ist heute alles, sogar wenn einer pünktlich kommt.“ Nikolai, der immer dann liberal wird, wenn jemand anderes die Rechnung bezahlen soll, ergänzte: „Vielleicht ist der Kalender insgesamt problematisch. Montag kommt ja auch von Mond, und wer weiß, was der wieder vorhat.“

Im Fernsehen lief währenddessen ein Beitrag über Maikundgebungen, Demonstrationsrouten, Polizeieinsätze, Gewerkschaftsforderungen, linke Gruppen, rechte Gegenveranstaltungen und die übliche Mischung aus Warnwesten, Fahnen, Slogans und Reporterinnen, die mit jener ernsten Stirnfalte vor Ort stehen, als sei die Republik gerade an einem Kabelbinder befestigt. Und genau da beginnt die moderne Verwirrung. Geschichte wird nicht mehr verstanden, sondern verdächtigt. Begriffe werden nicht mehr geprüft, sondern geworfen. Man nimmt einen historischen Fakt, dreht ihn drei Mal durch die Empörungsmaschine, streut etwas Gegenwartspanik darüber und serviert dann die Frage, ob ein Demonstrant am 1. Mai vielleicht Nazi sei, weil Nazis den Tag in Deutschland 1933 staatlich salonfähig gemacht haben. Das ist nicht Denken, das ist politisches Dosenwerfen mit Geschichtsbüchern.

Die Wahrheit ist unangenehmer, weil sie weniger bequem ist. Der 1. Mai ist ein Beispiel dafür, dass Symbole nicht nur eine Herkunft haben, sondern auch eine Geschichte von Aneignung, Umdeutung, Missbrauch und Rückeroberung. Die Nationalsozialisten haben den 1. Mai nicht gefeiert, weil sie die Arbeiterbewegung liebten, sondern weil sie sie neutralisieren, verführen, gleichschalten und zerstören wollten. Genau deshalb ist es historisch beinahe zynisch, ausgerechnet heutige Demonstrationen am 1. Mai pauschal unter Nazi-Verdacht zu stellen, denn die Nazis nutzten diesen Tag gerade, um freien Arbeiterprotest zu beenden.

Die eigentliche Lehre heißt nicht Verdacht, sondern Wachsamkeit

Wer aus der Geschichte des 1. Mai etwas lernen will, sollte also nicht fragen, ob der Demonstrant auf dem Marktplatz ein Nazi ist, nur weil das NS-Regime den Tag 1933 zum Staatsfeiertag machte. Die bessere Frage lautet: Wer versucht heute, Begriffe, Symbole und berechtigte soziale Sorgen für eigene Machtzwecke umzubauen? Denn genau darin liegt die eigentliche Aktualität. Nicht im billigen Etikett, sondern im Mechanismus. Eine Bewegung, die von unten kommt, kann von oben umarmt werden, bis sie keine Luft mehr bekommt. Eine Forderung nach Würde kann in eine Inszenierung von Gehorsam verwandelt werden. Ein Feiertag der Arbeit kann zur Kulisse für Staatspropaganda werden. Und eine Demokratie kann sich so sehr an ritualisierte Empörung gewöhnen, dass sie irgendwann jede Unterscheidung verliert.

Auf meinem Balkon stehen die Tomatenpflanzen inzwischen mit einer Gelassenheit, die man manchem Talkshowgast per Verordnung verschreiben möchte. Sie ziehen keine historischen Parallelen, die nicht tragen, sie werfen niemandem vorsorglich Totalitarismus vor, sie wachsen einfach, wenn die Bedingungen stimmen. Der Mensch dagegen steht gern vor der Geschichte wie vor einem schlecht sortierten Werkzeugkasten, greift nach dem Hammer und wundert sich, dass jedes Problem plötzlich aussieht wie ein Nagel. Dabei bräuchte man manchmal nur einen Schraubendreher namens Differenzierung.

Der moralisch-polemische Stammtisch

Am Ende saßen wir noch eine Weile da, der Fernseher flimmerte stumm weiter, draußen wurde es dunkel, und irgendwo in der Ferne klang ein Martinshorn, wie es in Deutschland immer klingt, wenn entweder wirklich etwas passiert ist oder die Republik nur wieder ihren Puls kontrolliert. Rüdiger hatte inzwischen verstanden, dass Geschichte kein Schnelltest ist, der nach zwei Strichen „Nazi“ anzeigt.

Gunnar bestellte noch ein Kölsch und sagte: „Also war der 1. Mai erst Arbeiterkampf, dann Nazi-Show, dann wieder Gewerkschaftstag und heute je nach Stadt auch Grillfest, Demo, Polizeilage und Brückentag?“

Ich sagte: „Ungefähr. Und manchmal alles gleichzeitig.“

Das ist ja das Schöne und Schreckliche an deutschen Feiertagen: Sie kommen selten ohne Akte, Schuld, Liedgut und Verwaltungsvorschrift aus. Selbst der freie Tag muss erst einmal historisch verhört werden, bevor man sich traut, den Grill anzumachen. Aber wer aus jeder vereinnahmten Tradition eine Schuldübertragung für die Gegenwart macht, der zerstört am Ende jede politische Sprache. Dann darf niemand mehr demonstrieren, weil irgendwo einmal ein Diktator marschiert ist. Niemand darf mehr Fahnen tragen, weil Fahnen missbraucht wurden. Niemand darf mehr „Volk“ sagen, weil andere daraus Volksgemeinschaft gemacht haben. Niemand darf mehr Arbeit würdigen, weil Arbeit einmal zur nationalen Kulisse degradiert wurde. Das Ergebnis wäre keine aufgeklärte Republik, sondern eine nervöse Sprachpolizei mit Geschichtsabitur im Panikmodus.

Die kleine Pointe ist doch diese: Wer am 1. Mai demonstriert, ist nicht deshalb Nazi, weil die Nazis den Tag 1933 gestohlen haben. Aber wer Geschichte so platt macht, dass nur noch Verdacht übrig bleibt, der denkt immerhin schon erstaunlich autoritär, nur eben mit anderem Gesichtsausdruck. Vielleicht beginnt Freiheit genau dort, wo man Symbole zurückholt, statt sie den Falschen zu überlassen. Vielleicht beginnt Demokratie dort, wo der Bürger nicht sofort beschriftet wird. Und vielleicht beginnt Vernunft tatsächlich dort, wo man nicht bei jedem Alarm gleich mitschreit, sondern erst einmal fragt, wer eigentlich die Sirene bezahlt hat.

Ich ging später noch einmal auf den Balkon. Die Tomaten standen da, ungerührt, als hätten sie die gesamte Debatte längst überstanden. Eine Pflanze neigte sich leicht nach links, die andere eher nach rechts, beide brauchten Wasser. So ist das manchmal mit der Republik. Sie braucht weniger Etiketten und mehr Pflege.

Das alles wollte ich loswerden.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Maifeiertag und sage mal Tschö mit drei Ö!


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Abbildung:

  • Robert R. Manor

Quellen:

  • (1) Britannica: https://www.britannica.com/topic/May-Day-international-observance
  • (2) DGB: https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/geschichte-des-ersten-mai/
  • (3) Deutsches Historisches Museum/LeMO: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/1-mai-feiertag
  • (4) Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/577563/1-mai-tag-der-arbeit/
  • (5) DGB: https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/

Autor

  • Porträt von Robert R. Manor, Kolumnist beim Stammtisch der Vernunft

    Robert R. Manor, der Chronist vom Stammtisch der Vernunft, ist kein Experte – und genau das ist seine Stärke. Geprägt vom rheinischen Industriegebiet und vielen Jahren im öffentlichen Dienst, beobachtet er Politik, Gesellschaft und Alltag mit Humor, Selbstironie und feinem Gespür für Schieflagen.

    Sein monatlicher „Monatsrückblick“ ist ein literarischer Seismograph der Gegenwart – für alle, die noch zuhören können, wenn andere schreien.

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