Von Alfred-Walter von Staufen
Wenn ein harmloser Cartoon reicht, um den deutschen Nervenzusammenbruch auszulösen
Ich halte die Spaltung in diesem Land längst nicht mehr für ein Nebenprodukt politischer Verwerfungen, sondern für ein eigenes System, fast schon für eine soziale Betriebsform, in der nicht mehr geprüft, abgewogen und eingeordnet wird, sondern in der jede Bemerkung, jedes Bild, jede kleine Spitze sofort daraufhin abgeklopft wird, welchem Stamm, welcher moralischen Herde, welchem zugelassenen Weltbild sie dient oder ob sie als Angriff auf das ideologische Inventar der Gegenwart gewertet werden muss, und genau deshalb hat mich der Beitrag meines Kollegen Robert R. Manor über Lagerdenken und Spaltung nicht nur angesprochen, sondern in seiner Grundmelodie auch bestätigt, weil er sehr präzise das beschreibt, was man inzwischen täglich beobachten kann: Nicht die Unterschiede zerreißen dieses Land, sondern die Unfähigkeit, Unterschiede noch auszuhalten, ohne gleich in Feindbilder zu kippen (1).
Nur kurze Zeit später fiel mir dann dieses Comic in den sozialen Medien ins Auge, jenes Bild also, auf dem links ein heruntergekühltes Stadion zu sehen ist und rechts ein junger Mensch mit einem aufgeweichten Papierstrohhalm, garniert mit jener bitteren Pointe, die früher als Satire durchgegangen wäre und heute schon als Gesinnungsdelikt behandelt wird (2).

Ich musste darüber schmunzeln, nicht weil ich jeden Gedanken darin für wissenschaftlich ausformuliert hielte, sondern weil der Kern der Zuspitzung jedem normalen Menschen sofort einleuchtet: Zwischen symbolischer Selbstkasteiung im Alltag und den gewaltigen Ressourcenströmen einer globalisierten Event-, Konsum- und Industriegesellschaft klafft ein Missverhältnis, das geradezu danach schreit, satirisch benannt zu werden. Früher hätte man darüber gestritten, gelacht oder mit den Schultern gezuckt. Heute genügt so ein Cartoon, damit Leute mit der Miene kleiner Inquisitoren aufmarschieren und erst einmal prüfen, ob hier irgendwo vom Katechismus der korrekten Empörung abgewichen wurde.
Genau dort beginnt das Elend, denn man sieht an den Reaktionen nicht etwa eine gesunde Debatte, sondern das blanke Reflexwesen einer Gesellschaft, die alles nur noch unter moralischer Alarmbereitschaft verhandelt. Da fragt einer allen Ernstes, wo genau bei diesem Post der Zusammenhang zwischen Mikroplastik im Meer und Klimadiskussion liege; ein anderer belehrt sofort, das eigentliche Problem sei doch, warum Plastik im Meer lande; wieder andere falten die Satire pflichtbewusst zum Lehrstück über Whataboutism (… ist ein rhetorisches Verfahren, das eine Kritik durch den Verweis auf andere Missstände relativiert oder vom eigentlichen Thema ablenkt.), als ginge es nicht um eine Karikatur, sondern um eine staatsrechtliche Grundsatzdebatte (3). Das ist ja der Punkt, an dem man sich nur noch an den Kopf fassen kann: Nicht einmal ein spöttisches Bild darf noch als spöttisches Bild gelesen werden; alles muss sofort in die Mühle des moralischen Besserwissens, des korrekten Framings und der betreuten Auslegung gezerrt werden. Der durchschnittliche Kommentar will längst nicht mehr verstehen, sondern nur noch markieren, zu welchem Lager sein Verfasser gehört und auf welcher Seite der Gesinnungsgrenze er geschniegelt Aufstellung genommen hat.
Und damit sind wir beim eigentlichen Befund, der viel hässlicher ist als der Streit um irgendeinen Pappstrohhalm. Dieses Land wird nicht zuerst von oben zerstört, sondern zusehends auch von unten, durch Menschen, die einander nicht mehr als Mitbürger, Nachbarn oder Gesprächspartner begegnen, sondern nur noch als wandelnde Abweichungen, als zu korrigierende Haltungen, als potentielle Sünder gegen das jeweils eigene Reinheitsgebot. Es reicht ja heute schon, einen Zusammenhang schief, zugespitzt oder polemisch zu formulieren, um eine Reaktion auszulösen, die an religiöse Eiferer erinnert, nur dass der Weihrauch durch Haltungsprosa ersetzt wurde und der Scheiterhaufen inzwischen algorithmisch brennt. Dass der Mensch die Krönung der Schöpfung sein soll, kann man angesichts solcher Szenen kaum noch ernsthaft behaupten. Eher drängt sich der Verdacht auf, dass wir technisch aufgerüstet, moralisch überhitzt und geistig verkürzt unterwegs sind, also genau in jenem Zustand, in dem jede Bagatelle zur Ersatzschlacht wird, weil für das eigentliche Denken die Kraft, die Ruhe oder vielleicht auch nur der Charakter fehlt.
Der Bürger soll am Strohhalm büßen, während das System Plastik produziert
Wer mir unter einem solchen Cartoon erklären möchte, Mikroplastik im Meer und die Klimadiskussion hätten nichts miteinander zu tun, beweist vor allem, wie gründlich unsere öffentliche Debatte in sauber beschriftete Schubladen zerlegt wurde. Natürlich sind Meeresmüll, Ressourcenverbrauch und Treibhausgasemissionen nicht dasselbe Problem. Doch Kunststoffe entstehen überwiegend innerhalb einer petrochemischen Wertschöpfungskette, deren Rohstoffe eng mit Erdöl und Erdgas verbunden sind; die Internationale Energieagentur bezeichnet die Petrochemie seit Jahren als einen der wichtigsten Treiber des künftigen Ölverbrauchs (4). Wer bei einem Papierstrohhalm noch Klima, Müll, Konsum, Industrie und politische Symbolik säuberlich voneinander trennen will, betreibt keine Genauigkeit, sondern geistige Kleingärtnerei. Die Pointe des Bildes lautet nicht, dass ein Plastikstrohhalm gut sei. Sie lautet, dass man dem Bürger gern ein kleines, unbequemes Moralzeichen in die Hand drückt, während die Produktionsweise, die Verpackungsflut und die Wegwerflogik weitgehend weiterlaufen.
Die Europäische Union hat Einwegkunststoffe nicht ohne Grund reguliert und zugleich die erweiterte Herstellerverantwortung gestärkt, nach der Produzenten für Kosten der Sammlung, Entsorgung und Reinigung bestimmter Produkte einstehen sollen (5). Selbst die Rechtsordnung erkennt also an, dass die Verantwortung nicht allein bei dem Menschen beginnt und endet, der an der Imbissbude eine Currywurst bestellt. Trotzdem wird die moralische Rechnung bevorzugt beim Endverbraucher abgeladen. Er soll trennen, verzichten, ersetzen, Aufpreise bezahlen und sich bei jedem Deckel, jeder Tüte und jedem Trinkhalm fragen, ob er persönlich gerade den Planeten erwürgt. Währenddessen werden Produkte weiterhin so gestaltet, beworben und vertrieben, dass man Kunststoff kaum entkommen kann. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen fordert deshalb ausdrücklich einen Systemwechsel, der unnötige Kunststoffnutzung reduziert, Produkte und Verpackungen neu gestaltet und Wiederverwendung fördert, statt sich auf Recycling und gutes Gewissen zu beschränken (6).
Genau aus diesem Grund haben Mara Köstlin, Robert R. Manor, Sören Fahr und ich „TIMMY – Wenn das Meer um Hilfe ruft – Ein Wal, zwei Meere und die stille Krise unter Wasser“ geschrieben. Timmy ist kein possierliches Maskottchen, das Kindern ein paar gefällige Sätze über Mülltrennung zuflüstert. Der Wal steht stellvertretend für eine Meereswelt, deren Schäden an der Oberfläche kaum wahrgenommen werden: verlorene Fanggeräte, Kunststofffasern, Schiffsverkehr, Unterwasserlärm, industrielle Eingriffe und jene Mischung aus wirtschaftlichem Nutzen, behördlicher Zuständigkeit und menschlicher Bequemlichkeit, bei der am Ende jeder zuständig sein will, solange er nichts ändern muss. Geisternetze fischen weiter, obwohl niemand sie mehr kontrolliert, können Tiere festhalten und zerfallen mit der Zeit selbst zu Kunststofffasern (https://www.geisternetze.net).
Wir Autoren verzichten bei diesem Buch bewusst auf unsere Tantiemen. Von jedem verkauften Exemplar gehen fünf Euro an ausgewählte Projekte zum Schutz der Meeresbewohner; Verkäufe und Förderbeträge sollen auf Geisternetze.net nachvollziehbar dokumentiert werden (https://www.geisternetze.net). Zum Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen am 11. Juli 2026 um 16.55 Uhr notierte, waren nach der Webseite nachgetragenen Zählung gerade einmal 45 Euro zusammengekommen. Fünfundvierzig Euro für den Umweltschutz, bzw. zum Bergen von Geisternetzen. Nach Werbung, Beiträgen und vielen großen Bekundungen darüber, wie dringend Nordsee und Ostsee geschützt werden müssten. Mir geht es dabei nicht um gekränkte Verkäuferseitelkeit. Mir geht es um das entlarvende Verhältnis zwischen öffentlichem Bekenntnis und tatsächlichem Handeln. Ein empörter Kommentar kostet nichts. Ein grünes Symbol im Profil kostet nichts. Ein Vortrag darüber, weshalb ein Cartoon fachlich nicht sämtliche Stoffkreisläufe Europas abbildet, kostet ebenfalls nichts. Fünf Euro konkreter Förderbeitrag sind offenbar bereits eine Zumutung.
Und dann stehen sie wieder da, die selbst ernannten TÜV-Prüfer des richtigen Umweltbewusstseins, und dozieren über die semantische Trennung zwischen Klima und Plastik, während ein kleines Buchprojekt versucht, wenigstens einen bescheidenen, überprüfbaren Beitrag zu leisten. Das ist jene deutsche Spezialbegabung, bei der man eine Tat so lange theoretisch zerlegt, bis vom Handeln nichts mehr übrig bleibt. Wer unser Buch nicht kaufen möchte, muss es selbstverständlich nicht tun. Doch wer täglich fordert, andere müssten mehr für die Umwelt leisten, sollte sich gelegentlich fragen, was von der eigenen Haltung übrig bleibt, sobald sie mehr verlangt als einen Mausklick, einen belehrenden Kommentar oder einen Strohhalm aus aufgeweichter Pappe.
Die Rendite ist heilig, der Bürger soll beichten
Die eigentliche Frechheit liegt nicht darin, dass der Einzelne seinen Müll trennen, unnötige Verpackungen meiden oder einen wiederverwendbaren Becher benutzen soll. Das kann jeder vernünftige Mensch tun, ohne sich dabei einen grünen Heiligenschein aufzusetzen. Die Frechheit beginnt dort, wo aus diesen kleinen Handlungen ein moralisches Ablasssystem gebaut wird, während die großen Produktions- und Finanzstrukturen möglichst geräuschlos aus dem Bild verschwinden. Die OECD stellte für 2019 weltweit 460 Millionen Tonnen Kunststoffproduktion und 353 Millionen Tonnen Kunststoffabfall fest; nach Berücksichtigung der Verluste wurden lediglich neun Prozent des Abfalls tatsächlich recycelt (7). Unter unveränderten politischen Bedingungen könnten Kunststoffverbrauch und Abfall bis 2060 annähernd auf das Dreifache steigen (8). Das ist keine Folge davon, dass Frau Müller beim Kindergeburtstag drei Strohhalme zu viel verteilt hat. Es ist das Ergebnis eines Wirtschaftssystems, das immer neue Mengen herstellen, vermarkten und absetzen muss, weil Stillstand in seiner Sprache bereits als Krise gilt.
Natürlich tragen Verbraucher Verantwortung. Aber Verantwortung ist keine mathematische Größe, die man unabhängig von Macht, Einfluss und Gewinn verteilen kann. Wer Verpackungen entwirft, Lieferketten bestimmt, Rohstoffe finanziert, Gesetze beeinflusst und Milliarden in Werbung steckt, besitzt eine andere Verantwortung als der Rentner, der im Supermarkt zwischen fünf nahezu identisch in Kunststoff eingeschweißten Produkten wählen darf. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen verlangt deshalb einen Ansatz über den gesamten Lebenszyklus hinweg, von der Herstellung über die Gestaltung und Nutzung bis zur Entsorgung, weil Recycling allein die Kunststoffkrise nicht lösen kann (9). UNEP geht davon aus, dass sich die Plastikverschmutzung bis 2040 durch tiefgreifende politische und wirtschaftliche Veränderungen mit bereits verfügbaren Verfahren um bis zu 80 Prozent verringern ließe (10). Es fehlt also nicht zuerst am Wissen. Es fehlt am Willen, dort einzugreifen, wo es teuer wird.
Und ja, zu diesem Geflecht gehören auch Finanzgiganten wie BlackRock, Vanguard und State Street. Nein, sie sitzen nicht in einem finsteren Keller und entscheiden bei Kerzenschein, welcher Joghurtbecher morgen unsere Meere erreicht. Solche Märchen braucht niemand. Ihre öffentlich dokumentierten Größenordnungen reichen völlig: BlackRock berichtete Ende 2025 allein von 7,7 Billionen Dollar an verwalteten öffentlichen Aktienanlagen, für die das Unternehmen seine Stewardship- und Stimmrechtsarbeit beschreibt (11). Vanguard dokumentierte für seine US-Aktienfonds 6,5 Billionen Dollar und Zehntausende Abstimmungen auf Hauptversammlungen (12). State Street wies zum Jahresende 2025 rund 5,7 Billionen Dollar verwaltetes Vermögen aus (13). Diese Zahlen beweisen keine geheime Weltregierung. Sie zeigen aber, wo Kapitalmacht gebündelt ist und weshalb es lächerlich wäre, die ökologische Verantwortung ausschließlich beim Menschen mit der Capri-Sonne abzuladen.
Zurück bleibt eine Öffentlichkeit, die sich lieber gegenseitig den Strohhalm aus dem Mund schlägt, als gemeinsam nach oben zu schauen. Der eine ruft „Whataboutism“, der nächste „Leugner“, der dritte „Ökofaschist“, und nach zehn Kommentaren weiß niemand mehr, worum es anfangs ging. So produziert man keine Aufklärung, sondern Lager. So entsteht jene perverse Spaltung, in der jede Seite den Irrsinn der anderen minutiös protokolliert, während die eigenen Widersprüche unter dem Teppich der guten Absicht verschwinden. Unter dem Beitrag traf deshalb der alte Badesalz-Satz „Am Abgrund der Dummheit“ einen empfindlichen Punkt (14). Denn Ideologie beginnt genau dort, wo eine Meinung nicht mehr geprüft, sondern nur noch verteidigt wird. Wer jeden Einwand als Angriff wertet, hat keine Haltung. Er hat eine geistige Alarmanlage.
Wir müssen wieder miteinander reden, bevor andere über uns verfügen!
Die gefährlichste Verschmutzung unseres Landes schwimmt derzeit nicht im Meer. Sie sitzt in unseren Köpfen und besteht aus Misstrauen, Hochmut und der Bereitschaft, den anderen wegen eines Satzes, eines Cartoons oder eines falschen Wortes zum moralischen Feind zu erklären. Ein Volk, das sich wegen eines Papierstrohhalms zerfleischt, muss von den wirklich Mächtigen nicht mehr beherrscht werden; es beschäftigt sich selbst. Während wir einander in Kommentarspalten die Würde absprechen, bleiben jene Fragen liegen, bei denen es um Milliarden, Produktionsmengen, politische Entscheidungen und reale Schäden geht.
Wir müssen deshalb nicht alle dieselbe Meinung haben. Das wäre keine Gemeinschaft, sondern ein betreutes Denkheim. Wir müssen wieder lernen, zwischen einem schlechten Argument und einem schlechten Menschen zu unterscheiden, zwischen Satire und Tatsachenbehauptung, zwischen Widerspruch und Feindschaft. Ein Cartoon darf überzeichnen. Ein Leser darf widersprechen. Aber wer aus jeder Pointe eine Inquisition macht und aus jedem Einwand einen Glaubenskrieg, zerstört genau jene offene Gesellschaft, die er angeblich verteidigt.
Auch Umweltschutz wird nicht glaubwürdiger, wenn man den Bürger beschämt und die industriellen Strukturen schont. Er wird glaubwürdig, wenn Verantwortung nach Macht verteilt, Wirkung überprüft und Unterstützung transparent gemacht wird. Deshalb werden wir mit unserem TIMMY-Projekt weiterarbeiten, auch wenn der bisherige Förderbetrag ernüchternd ist. Nicht weil wir uns für bessere Menschen halten, sondern weil ein kleiner konkreter Schritt mehr wert ist als hundert großspurige Bekenntnisse.
Vielleicht wäre das bereits ein Anfang: weniger Etiketten, weniger Lager, weniger digitale Steinigung. Dafür mehr Neugier, mehr Anstand und die Bereitschaft, dem anderen zunächst zuzuhören, bevor man ihn öffentlich hinrichtet. Sonst stehen wir tatsächlich am Abgrund der Dummheit – und streiten noch darüber, wer das ökologisch bessere Schuhwerk für den letzten Schritt trägt.
Bitte werden oder bleiben Sie gesund, denn das ist das höchste Gut, das wir haben.
Herzlichst
Ihr Alfred-Walter von Staufen
Abbildung:
- Alfred-Walter von Staufen
Quellen:
(1) https://www.freunde-der-erkenntnis.net/robert-reichts-satire-ueber-lagerdenken-und-spaltung
(2) https://de.linkedin.com/posts/j%C3%B6rg-michael-wrensch-4a854549_sollten-wir-einmal-dar%C3%BCber-nachdenken-activity-7481249779193405440-s8QJ
(3) https://de.linkedin.com/posts/j%C3%B6rg-michael-wrensch-4a854549_sollten-wir-einmal-dar%C3%BCber-nachdenken-activity-7481249779193405440-s8QJ
(4) https://www.iea.org/reports/the-future-of-petrochemicals
(5) https://environment.ec.europa.eu/topics/plastics/single-use-plastics_en
(6) https://www.unep.org/resources/turning-off-tap-end-plastic-pollution-create-circular-economy
(7) https://www.oecd.org/en/publications/global-plastics-outlook_de747aef-en.html
(8) https://www.oecd.org/en/publications/global-plastics-outlook_aa1edf33-en.html
(9) https://www.unep.org/news-and-stories/story/what-life-cycle-approach-and-how-can-it-help-tackle-plastic-pollution
(10) https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/un-roadmap-outlines-solutions-cut-global-plastic-pollution
(11) https://www.blackrock.com/corporate/literature/publication/blackrock-investment-stewardship-annual-report-2025.pdf
(12) https://corporate.vanguard.com/content/dam/corp/advocate/investment-stewardship/pdf/policies-and-reports/us_regional_brief_2025.pdf
(13) https://www.statestreet.com/gb/en/about/our-story/2025-annual-report/investment-management
(14) https://de.linkedin.com/posts/j%C3%B6rg-michael-wrensch-4a854549_sollten-wir-einmal-dar%C3%BCber-nachdenken-activity-7481249779193405440-s8QJ















