Von Robert R. Manor


Ein Brief an den Wetterfrosch: Osterfeuer ist nicht Nazi!

Ich stand Ostersamstag in der Apotheke und wusste schon nach drei Sekunden: Das hier ist kein Einkauf, das ist eine Zustandsbeschreibung dieses Landes in Echtzeit, zwischen Bluthochdrucktabletten und kollektivem Nervenzusammenbruch.

Die Schlange ging bis vor die Tür. Und das war keine freundliche, geduldige Schlange, das war eine Ansammlung von Menschen, die aussahen, als hätten sie gleichzeitig Nachrichten geschaut, ihre Stromrechnung geöffnet und versucht, einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Diese Mischung aus Müdigkeit, Wut und stiller Kapitulation – man kennt sie sonst nur von Wahlabenden.

Es erinnerte an Rouladen Beim Fleischer in der DDR: Man weiß, es gibt etwas, stellt sich an, aber man weiß auch, man wird dafür 90 Minuten in der Warteschlange leiden müssen.

Ich stellte mich also an, weil ich musste. Meine Tabletten waren weg. Nicht verschwunden, nur verbraucht. Verbraucht an dieser täglichen Reizüberflutung aus Weltuntergang, Moralpredigt und politischem Schattenboxen.

Vor mir ein Mann, der aussah, als hätte er gerade mit einer Hotline telefoniert, die ausschließlich aus Warteschleifenmusik besteht. Hinter mir eine Frau, die so tief seufzte, dass ich kurz dachte, sie wolle entweder das Gesundheitssystem reformieren oder einfach nur Nasenspray kaufen.

Und dieses Stöhnen, ich sage Ihnen, dieses rhythmische, fast schon verzweifelte Stöhnen, klang irgendwann wie diese nächtlichen Sportsender, bei denen Frauen ab fünfzig sagen: „Ruf mich jetzt an.“ Nur dass hier keiner mehr anrufen wollte. Hier wollte jeder nur noch raus.

Und während ich da stand, fiel mir wieder ein, wie plötzlich ganz Deutschland Richtung Ostsee schaut. Ein Wal. Timmy. Der neue moralische Mittelpunkt der Republik.

Natürlich tragisch. Natürlich traurig. Natürlich hilft man.

Aber ich frage mich, und ich frage das inzwischen vorsichtig, weil Fragen ja inzwischen verdächtig sind, ob diese moralische Energie auch dann existiert, wenn sie nicht gerade im Fernsehen läuft.

Denn dieselben Menschen, die jetzt mit feuchten Augen sagen „Man muss diesem Wal helfen“, stehen eine Stunde später im Supermarkt und diskutieren über das Schnitzelangebot, als wäre es ein strategischer Rohstoff.

Mitgefühl ist bei uns kein Wert mehr, denn Mitgefühl ist nur noch ein Trend.

Und während wir fühlen, posten und uns gegenseitig erklären, wie man richtig fühlt, passiert das, was inzwischen immer passiert:

In Berlin wird entschieden.

Still.

Heimlich.

Vor allem unheimlich.

Neue Regeln, neue Gesetze, neue Eingriffe in den Alltag – und keiner merkt es, weil wir emotional ausgelastet sind.

Das ist kein Zufall.

Das ist Methode.

Ich stand weiter in dieser Schlange und merkte irgendwann, dass es gar nicht die Apotheke war, die mich beschäftigt.

Es war die Stimmung.

Diese Gesichter.

Diese permanente Gereiztheit.

Schauen Sie sich mal um:

Supermarkt – alle genervt.
Straße – alle genervt.
Parkplatz – alle genervt.

Selbst beim Bäcker sieht man inzwischen mehr Frust als Brötchen.

Ich glaube ja inzwischen ernsthaft, dass Corona keine Pandemie war, sondern ein kollektiver psychologischer Kipppunkt.

Seitdem laufen wir herum wie eine Mischung aus Kommentarspalte und leerem Akku.

Und genau in dieser Stimmung schlagen dann die Nachrichten auf.

Und ich sage Ihnen:

Die letzten Tage waren ein Festival.

Ein absurdes.

Ein europäisches Land testet Gratisstrom, weil zu viel produziert wird.

Zu viel.

Wir haben also ein System gebaut, das so effizient ineffizient ist, dass wir Energie verschenken müssen, damit es nicht kollabiert – und nennen das Fortschritt.

Das ist ungefähr so, als würde ein Restaurant feststellen, dass es sich komplett verkalkuliert hat und dann anfangen, Essen zu verschenken – und das Ganze als Zukunftsmodell verkaufen.

Und die Leute klatschen.

In Norddeutschland fährt ein betrunkener Mann ein fremdes Auto in ein Hafenbecken.

Einfach so.

Ohne Erklärung.

Ohne Kontext.

Ein Mann, ein Auto, eine Entscheidung – und plötzlich wirkt selbst die deutsche Energiepolitik logisch.

Dann stoppt der Zoll jemanden mit tausenden Pokémon-Karten.

Und ich dachte mir: Gut, wenigstens einer glaubt noch an Werte, auch wenn sie aus Pappe sind.

Und dann liest man von einem Schokoladendiebstahl im dreistelligen Bereich.

Nicht Brot, nicht Milch, sondern Schokolade.

Das ist kein Verbrechen mehr, denn das ist eine Inflationsanalyse mit kriminellen Mitteln.

Und während ich das alles lese, merke ich:

Die Realität ist längst weiter als jede Satire.

Wir sind nur noch zu langsam, um sie zu verstehen.

Und genau in diesem Moment wird mir klar:

Das Problem ist nicht, dass die Welt verrückt wird.

Das Problem ist, dass wir anfangen, uns daran zu gewöhnen.

Später am Abend saßen wir wieder im Vereinsheim. Stammtisch. Der letzte Ort in diesem Land, an dem noch gesprochen wird, ohne dass jemand sofort „Das ist aber problematisch“ sagt und dabei aussieht, als hätte er gerade ein Seminar über moralische Hygiene abgeschlossen.

Nikolai war da, geschniegelt wie immer, als würde er selbst seine Gedanken vorher auf Hochglanz polieren. Rüdiger saß schon, leicht nach vorne gebeugt, bereit, aus jedem Satz eine Analyse zu bauen, die so korrekt ist, dass sie am Ende völlig daneben liegt. Und Gunnar kam rein, setzte sich, bestellte Kölsch und sah aus, als hätte er heute keine Lust mehr, diplomatisch zu sein.

Das Fernsehen lief im Hintergrund. Ohne Ton. Politiker, Krisen, Gesichter, die so ernst schauen, als hätten sie persönlich die Verantwortung für alles – und gleichzeitig nichts ändern können.

Ich nahm einen Schluck und dachte mir: Wenn es noch irgendwo Realität gibt, dann hier.

Und dann sagte Gunnar diesen einen Satz:

„Habt ihr das gesehen? Kachelmann. Osterfeuer. Klimasünde.“

Ich legte das Glas kurz ab. Nicht aus Höflichkeit. Aus Vorsicht.

Nikolai grinste leicht. Rüdiger hob die Hand, als wolle er gleich etwas erklären.

Gunnar lehnte sich zurück.

„Ich sag’s euch ganz ehrlich“, begann er, „wenn das so weitergeht, ist bald sogar ein Lagerfeuer ein politischer Extremfall.“

Er nahm einen Schluck und setzte nach:

„Früher hast du ein Feuer gemacht, hast ein Bier getrunken, hast ein bisschen Blödsinn erzählt – heute brauchst du dafür wahrscheinlich bald einen Antrag, eine Umweltprüfung und eine Gesinnungsprüfung.“

Kurzes Schweigen.

Dann dieser typische Gunnar-Satz, halb Witz, halb Wahrheit:

„Ich hab neulich zu meiner Frau gesagt: Wenn ich so weitermache, werde ich noch als rechtsextrem eingestuft, nur weil ich gern grill.“

Nikolai lachte trocken.

Rüdiger nicht.

„Es geht doch um Feinstaub“, sagte er. „Um Umweltbelastung.“

„Ja“, sagte Gunnar ruhig, „und es geht auch darum, wann wir aufhören, aus allem ein Problem zu machen.“

Und da war er wieder, dieser Punkt.

Nicht laut.

Nicht spektakulär.

Aber klar.

Denn genau darum geht es.

Nicht um das Feuer.

Sondern um das Muster.

Alles wird bewertet.
Alles wird eingeordnet.
Alles wird hochgezogen, bis selbst ein Holzstapel zur Weltanschauung wird.

Und plötzlich sitzt man da und merkt:

Es geht nicht mehr um Inhalte, denn es geht nur noch um Deutungshoheit.

Am nächsten Morgen saß ich auf meinem Balkon. Zwischen meinen Tomatenpflanzen, die stoisch vor sich hin wachsen, als hätten sie beschlossen, sich diesem ganzen Irrsinn einfach zu entziehen.

Ich schaute sie an und dachte mir: Vielleicht sind die klüger als wir.

Über Kachelmanns Aussagen komme ich tatsächlich nicht hinweg: Osterfeuer seien „bescheuert“, gesundheitsschädlich, klimaschädlich, Feinstaub, Dioxin, Weltuntergang im Kleinformat. Und dazu der schöne Satz: „Rechte Kartoffelwürstchen mit ihrer traditionell vorgetäuschten Christlichkeit müssen sich wie erwartet sehr echauffieren.“

Da dachte ich mir: Robert, jetzt ist es Zeit für einen Brief, dann nahm ich das Handy, las die Aussagen noch einmal – und schrieb in mein Laptop:

Lieber Herr Kachelmann,

ich schreibe Ihnen aus einer Gegend, die Sie vermutlich nur aus der Wetterkarte kennen: meinem Balkon.

Hier gibt es keine Debatten. Keine Hashtags. Keine moralischen Alarmstufen.

Nur zwei Tomatenpflanzen, die wachsen, ohne sich erklären zu müssen.

Sie sagen, Osterfeuer seien „bescheuert“.

Das ist ein schönes Wort.

Kurz. Hart. Effektiv.

Fast so effektiv wie die Art, mit der Sie in der Vergangenheit andere Menschen bezeichnet haben – „Nazis“, „Verrückte“ und gar „Chemtraildeppen“.

Dies wurde sogar gerichtlich gedeckt, als Meinungsfreiheit und trotzdem haben Sie es schon wieder getan?

Herzlichen Glückwunsch.

Dann lassen Sie uns dieses Prinzip doch bitte konsequent anwenden.

Meinungsfreiheit bedeutet nicht:

Ich darf alles sagen – und andere bitte nur das Richtige.

Meinungsfreiheit bedeutet:

Auch andere dürfen Dinge sagen, die Ihnen nicht gefallen.

Und vielleicht – ganz verrückte Idee – dürfen sie sogar Dinge tun, die Ihnen nicht gefallen. Zum Beispiel an einem Osterfeuer stehen ohne dass daraus sofort ein moralischer Großbrand wird.

Ganz ehrlich, lieber Jörg: Lassen Sie den Leuten doch ihre Welt.

Die einen glauben an Chemtrails.

Die anderen an Echsenmenschen.

Wieder andere an politische Erlösung von der Goldlocke aus den USA.

Ich – ganz ohne Ironie – glaube an eine funktionierende Demokratie, was zugegeben inzwischen die größte Satire von allen ist oder gar eine ganz böse rechtsextreme Verschwörungstheorie.

Und dann spielen Sie sich heute als moralische Instanz auf. Ausgerechnet Sie, der sich einst mehr Frauen hielt, als ein Gockel bei Wiesenhof?!

Ein Mann, der selbst erlebt hat, wie schnell öffentliche Empörung, moralische Vorverurteilung und mediale Dynamiken außer Kontrolle geraten können.

Ein Mann, der vor Gericht stand und dennoch freigesprochen wurde.

Ein Mann, der ein heikles Buch über Recht und Gerechtigkeit geschrieben hat.

Und jetzt erklären Sie anderen, was gesellschaftlich tragbar ist?

Das hat schon eine gewisse Ironie.

Oder anders gesagt: Wenn man selbst einmal erlebt hat, wie schnell ein Urteil gefällt wird, sollte man vielleicht vorsichtig sein, andere vorschnell einzuordnen.

Und dann diese Aussagen vor ein paar Jahren zu Waldbränden, kein Zusammenhang mit Klima, nichts als warmer Wind.

Ganz ehrlich: Vielleicht waren es ja doch die Chemtrails.

Ich meine, wenn wir schon anfangen, Dinge so selektiv zu erklären, dann können wir auch gleich ganz frei drehen.

Und dann diese Dauereskalation: Holzöfen, Pellets, Autos, Fleisch und nun Osterfeuer seinen Nationalsozialistisch?

Was kommt als Nächstes? Kerzenverbot wegen Feinstaub? Geburtstagskuchen nur noch emissionsneutral?

Wenn Sie schon über Osterfeuer herziehen, was ist denn mit den Kriegen in der Ukraine, im Iran, Libanon, Jemen? Sind diese Raketeneinschläge etwa klimaneutral und CO2-frei?

Warum motzen Sie nicht über Israel, die mit ihren Lakeien volkerrechtswidrig andere Staaten mit Bombenteppichen überziehen, die auch etwas Feinstaub aufwirbeln! Ach ja, das passt nicht in Ihr Weltbild!

Man bekommt langsam den Eindruck, dass es nicht mehr um Lösungen geht, sondern nur noch um Aufmerksamkeit.

Und genau da liegt das Problem: Nicht im Feuer, sondern in diesem permanenten Drang, alles zu kommentieren und sich in Szene zu setzen. Alles zu bewerten. Alles zu erklären, bis nichts mehr von uns übrig bleibt, was einfach nur existieren sollte.

Und wissen Sie, was das Traurigste ist?

Dass wir das inzwischen normal finden.

Da frage ich mich, ist das noch „Sendezeit“ oder schon ADHS?!

Mit freundlichen Grüßen

ein Mensch mit Balkon und gesundem Restzweifel

Ich legte das Handy weg, nahm einen Schluck Kaffee und sah wieder auf meine Tomatenpflanzen.

Und ich dachte mir:

Die wachsen einfach.

Wir diskutieren.

Am Abend saßen wir dann noch einmal draußen. Kein Vereinsheim, kein Fernseher, kein Stimmengewirr aus Experten und Kommentatoren, die einem erklären, wie man etwas zu denken hat. Nur wir. Vier Männer, ein Tisch, ein paar Gläser, und diese seltsame Ruhe, die man fast schon verlernt hat.

Die Luft war kühl, klar, fast vorsichtig. Und irgendwo in der Ferne roch es nach Rauch.

Ein Osterfeuer.

Nicht groß.
Nicht laut.
Einfach da.

Keiner sagte etwas.

Gunnar nicht.
Nikolai nicht.
Rüdiger auch nicht.

Und ich merkte, wie ungewohnt das geworden ist.

Dieses Schweigen.

Nicht dieses peinliche Schweigen, das man sofort mit Worten füllt, sondern dieses ruhige, selbstverständliche Schweigen, bei dem keiner das Gefühl hat, noch etwas sagen zu müssen.

Wir saßen einfach da und schauten.

Und in diesem Moment wurde mir klar, warum mich diese ganze Debatte so beschäftigt.

Weil es nie um das Feuer ging.

Es ging darum, dass wir verlernt haben, Dinge stehen zu lassen.

Früher war ein Osterfeuer einfach ein Osterfeuer.

Ein Anlass, zusammenzukommen.

Zu reden.

Zu lachen.

Oder einfach nur in die Flammen zu schauen, ohne dass daraus gleich eine Bedeutung gemacht wird.

Heute ist es ein Thema.

Ein Streit.

Ein Symbol.

Und genau da liegt der Unterschied.

Nicht darin, dass wir reden.

Sondern darin, dass wir nicht mehr aufhören.

Alles wird weitergedreht.

Alles wird größer gemacht.

Alles wird erklärt, bis nichts mehr übrig bleibt.

Und irgendwann sitzt man da und merkt:

Es gibt nichts mehr, was einfach nur existieren darf.

Alles braucht eine Einordnung.

Alles braucht eine Bewertung.

Alles braucht eine Haltung.

Und genau das ist es, was fehlt.

Ein Moment, der nichts will.

Ein Moment, der nichts beweisen muss.

Ein Moment, der nicht kommentiert wird.

Nur ein Augenblick.

Vielleicht ist Vernunft wirklich nichts anderes mehr als die Fähigkeit, nicht bei jedem Alarm gleich mitzuschreien.

Vielleicht ist Freiheit inzwischen nichts anderes als die Möglichkeit, nicht zu allem eine Meinung haben zu müssen.

Vielleicht ist Normalität das, was wir verloren haben – und jetzt verzweifelt versuchen, durch Regeln zu ersetzen.

Gunnar nahm schließlich einen Schluck und sagte leise:

„Weißt du, was eigentlich das Traurige ist?“

Ich sah ihn an.

„Dass man sich heute schon erklären muss, wenn man einfach nur in Ruhe leben will.“

Niemand antwortete.

Weil es nichts zu beantworten gab.

Und genau das war der Punkt.

Nicht jede Aussage braucht eine Reaktion.

Nicht jede Meinung braucht eine Gegenmeinung.

Nicht jedes Thema braucht eine Bühne.

Manches braucht einfach nur Ruhe.

Wir saßen noch eine Weile da.

Dann stand einer nach dem anderen auf.

Kein großes Verabschieden.

Kein letzter Kommentar.

Nur ein kurzes Nicken.

Ein „Bis dann“.

Und das war’s.

Ich ging nach Hause, setzte mich noch einmal auf meinen Balkon, schaute auf meine Tomatenpflanzen, die im Dunkeln einfach weiter das taten, was sie immer tun – wachsen, ohne sich erklären zu müssen – und dachte mir:

Vielleicht ist genau das die eigentliche Freiheit.

Nicht lauter zu werden.

Sondern leiser.

Nicht mehr zu sagen.

Sondern weniger.

Nicht alles zu verstehen und manches einfach stehen zu lassen. Und vielleicht – nur vielleicht – ist das der Anfang von etwas, das wir lange nicht mehr hatten: 

Ruhe und einfach nur Frieden.

Das alles wollte ich loswerden.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Ostermontag und sage mal Tschö mit drei Ö!


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Autor

  • Porträt von Robert R. Manor, Kolumnist beim Stammtisch der Vernunft

    Robert R. Manor, der Chronist vom Stammtisch der Vernunft, ist kein Experte – und genau das ist seine Stärke. Geprägt vom rheinischen Industriegebiet und vielen Jahren im öffentlichen Dienst, beobachtet er Politik, Gesellschaft und Alltag mit Humor, Selbstironie und feinem Gespür für Schieflagen.

    Sein monatlicher „Monatsrückblick“ ist ein literarischer Seismograph der Gegenwart – für alle, die noch zuhören können, wenn andere schreien.

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