
Die Todsünden der Demokratie ist Robert R. Manors wöchentliche Rubrik für alle, die Politik nicht als Glaubensfrage betrachten – sondern als Handwerk, das kontrolliert werden muss. Hier wird nicht gepredigt, um zu gefallen. Hier wird hingeschaut, bis es wehtut – mit staatskritischem Ernst und Stammtisch-Satire im selben Atemzug.
Sieben Todsünden, sieben Spiegel: Hochmut, Gier, Zorn, Neid, Wollust, Völlerei und Trägheit. Robert R. Manor nimmt sie auseinander – nicht als religiöse Moralkeule, sondern als gesellschaftliche Mechanik. Wenn Macht sich für unfehlbar hält, wenn Einfluss käuflich wird, wenn Empörung zur Währung mutiert und Reformen im Aktenstapel verdunsten, dann sind das keine Ausrutscher. Dann sind es Strukturen.
Diese Rubrik richtet sich nicht gegen die Idee der Demokratie. Sie richtet sich gegen ihre Selbstzufriedenheit. Gegen das bequeme „Wird schon“, gegen das laute Ablenken, gegen das stille Wegducken. Robert schreibt als Chronist: ironisch, zugespitzt, manchmal böse – aber immer mit dem Blick auf das, was Bürger spüren, wenn die Republik ihnen wieder einmal erklärt, was sie zu denken haben.
Ab dem 06. März 2026 erschein jeden Freitag um 10:00 Uhr „Die „Todsünden der Demokratie“ – als Paukenschlag, als Protokoll, als Erinnerung: Demokratie lebt nicht von Beifall. Sie lebt davon, Kritik auszuhalten.


