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Alaaf im Ausnahmezustand: Die große Rosenmontags-Abrechnung

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Alaaf im Ausnahmezustand: Die große Rosenmontags-Abrechnung
Alaaf im Ausnahmezustand: Die große Rosenmontags-Abrechnung
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Heut is’ Rosenmontag, ganz Deutschland singt im Chor,
mit Glitzer auf de Backe steht mer fröhlich vor dem Tor.
Mer pützt sich vor dem Spiegel, dat Kostüm sitzt galant, gebügelt und geschniegelt,
mer schunkelt un mer schwubelt, bis der Alltag is verriegelt.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Der deutsche Michel gähnt schon leis im Nachrichtengewitter,
zu viele Talkshows reden ihn seit Jahren gar nicht fitter.
Er hört von Krisen, Plänen, Reformen ohne End,
und fragt sich still im Feierabend, wo all das hin wohl rennt.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Die Inflation tanzt Samba durch’n Supermarkt im Gang,
die Preise steigen höher als der Karnevalsgesang.
Politik verspricht uns Ordnung im berühmten großen Stil,
doch Chaos sitzt am Lenkrad – und fährt, wohin es will.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Der Stefan Raab bei RTL, dat nennt man Comeback-Plan,
vom Pausenhof ins Studio, mit Showkonzept voran.
Er kloppt auf Töpfe, Witze, als wär et wie früher schon,
doch Streaming frisst die Quoten – willkommen im Duell der Nation.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

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Im Dschungel krönt man wieder ’nen Star mit Lorbeerkranz,
bei Kakerlak un Känguruh gibt’s Ekel-Eleganz.
Der Ofarim als König, mit Krönchen im Profil,
vom Lagerfeuer-Drama bis zum Publikumsjefühl.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Unsre Industrie schickt Container voll gen Osten fort,
nach China und Fernost verkauft man stolz auch noch den Hafenport.
Hier schließen Werkstore leise, man spart an jedem Ort,
der Rest im Land zerbröselt still im Wettbewerbs-Report.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Bei den Grünen wird debattiert, dat Klima brennt im Saal,
manch einer ruft nach Regeln – global und maximal.
Sogar die Kuh im Stall gerät ins CO₂-Gebet,
man zählt ihr Methan-Wölkchen, bevor sie schlafen geht.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Die Klimakrise klopft ans Tor mit heißem Atemzug,
im Talkshow-Studio wächst daraus ein Dauer-Mahnruf-Fluch.
Man misst den CO₂-Gehalt sogar im Jeckenhut,
und streitet, ob Verzicht allein der Menschheit wirklich tut.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Die E-Autos fahr’n elektrisch, so sauber und so fein,
doch wenn der Winter kommt, friert mancher Akku ein.
Bei minus zehn wird Reichweite zum Märchen aus Papier,
die Heizung saugt die Kilowatt – und nichts bleibt mehr dafür.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Windräder dreh’n sich fleißig, so hoch wie’n Kirchturmspitz,
die Wärmepumpe summt im Keller mit modernem Klimaschwitz.
Auf jedem Dach glänzt Solar, als wär’s ein heil’ger Blitz,
der Nachbar rechnet Fördergeld und macht den Eigenheimsitz.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

In Heide baut man Batterien, so klang es groß im Plan,
Northvolt bringt die Zukunft – und Milliarden obendrauf heran.
Man sprach von grüner Wende, vom Standort-Wunderland,
doch plötzlich war’s ein Witz, der still im Fördertopf verschwand.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Bei AfD im Plenarsaal klingt manches Wort so schrill,
sie reden von dem Abendland und was man ändern will.
Mal geht’s um Grenzen, Leitkultur und nationale Pflicht,
mal streitet man sich öffentlich und einig wird man nicht.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Die Merkel taucht aus Nebel auf, ganz ruhig und souverän,
mit Raute in der Hand, als wollt sie alles wieder seh’n.
Man fragt sich leis im Sitzungssaal: Kommt sie nun doch zurück?
Sie lächelt mild und schweigend – Politik ist kein Stück Glück.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

In Berlin steht der Merz, aalglatt bis ins Herz,
vom Aufsichtsrat zur Kanzel, manch einer spürt den Schmerz.
Bei BlackRock war er einst im feinen Finanz-Mandat,
jetzt predigt er von Freiheit im marktwirtschaftlich’ Format.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Im Vatikan ist nun ein neuer Papst, ehrwürdig, grau und weis’,
man sagt, er sei schon etwas alt – doch fromm und sehr bedacht im Kreis.
Er winkt vom Balkon milde, mit Segenshand im Licht,
und predigt Hoffnung, während draußen die Welt sich weiter bricht.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

In Übersee diktiert der Trump, der wieder großspurig regiert,
per Tweet wird Weltpolitik im Morgenmantel inszeniert.
Mal Mauer hier, mal Zölle dort, orange gebräunt und frisch frisiert,
die halbe Welt empört sich laut, die andre applaudiert.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Im Kreml schaut der Wladimir, mit Blick so kalt wie Schnee,
er spricht von alter Größe, vom Zarentraum und mehr Idee.
Panzer rollen durch die Steppe, das Fernsehen nickt im Chor,
wer anders denkt, steht schneller mal vor verschloss’ner Tür em Tor.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

In Kiew steht Selensky, von der EU als Held inszeniert,
vom Westen laut beklatscht und reich subventioniert.
Doch hinter manchem Vorhang wird über Gelder diskutiert,
von Oligarchen, Mafia und Reformen, die man streng kontrolliert.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Beim Epstein ging et rund um Geld, um Macht und Eitelkeit,
um Inseln voller Abgrund tief und viel Verschwiegenheit.
Viel Sex und noch mehr „Bla Bla Bla“, viel Akten, die man liest,
und Namen, die man flüstert, wenn man Champagner genießt.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Die Verschwörungsleut’ erklär’n: „Karneval kommt von Satan!“,
sie sehen hinter jeder Bütt ’nen finstren Masterplan.
Konfetti sei okkult, der Tusch ein Dämonenton,
und selbst das Kölsch im Glas sei Teil des dunklen Thron.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Im Netz die Alternativen rufen laut nach großer Schau,
von Q und Wunderplänen, vom Umsturz ganz genau.
Erlösung kommt per Livestream, das Raumschiff steht bereit,
doch meistens bleibt nur Klickzahl, Empörung und viel Zeit.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Die Menschen hier im Lande ham die Schnauze wirklich voll,
von Dauerkrise, Dauerrede, Dauerreform-Geknoll.
Sie woll’n einfach nur leben, mit Herz und mit Verstand,
statt täglich neue Schlachtenpläne aus Regierungshand.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Zum Schluss, ihr lieben Jecken, winkt die Bütt noch einmal zu,
der Narr sagt leis „Tschööö zesamme“, doch im Herzen bleibt die Ruh.
Was morgen auch geschieht, ob Sturm, Debatt’ und Streit,
an Rosenmontag bleibt mer frei von Gram und Bitterkeit.
Drum lache mer zesamme, bis die Nacht uns freundlich führt,
un rufe laut „Kölle Alaaf!“ – bis dat letzte Kölsch serviert.

Euer Robert R. von der Bütt

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